Monatsarchiv: April 2024

Sayed Hossein Kazemeyni Boroujerdi

Der iranische Geistliche Sayed Hossein Kazemeyni Boroujerdi war in Haft wegen seiner Kritik an der Islamischen Republik Iran. Er ist ständigen Einschüchterungen und Morddrohungen durch die Behörden ausgesetzt, seit er am 4. Januar 2017 aus medizinischen Gründen vorübergehend aus dem Gefängnis entlassen wurde.
 
Er steht de facto unter Hausarrest. Er darf sein Zuhause in Teheran nur verlassen, um Termine im Krankenhaus oder beim Arzt wahrzunehmen. Niemand darf ihn besuchen und sein Zuhause wird rund um die Uhr überwacht. Er wurde eingeschüchtert und man drohte, ihn zurück ins Gefängnis zu bringen.

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Pakhshan Azizi

Pakhshan Azizi droht die Hinrichtung, nachdem sie im Juli 2024 von der Abteilung 26 des Teheraner Revolutionsgerichts zum Tode verurteilt wurde. Am 8. Januar 2025 wurde das Todesurteil vom Obersten Gerichtshof bestätigt. Sie wurde am 4. August 2023 von Angehörigen des Geheimdienstministeriums willkürlich in ihrer Wohnung in Teheran festgenommen. Ihr Todesurteil wegen “bewaffneter Rebellion gegen den Staat” (baghi) basiert lediglich auf ihren friedlichen menschenrechtlichen und humanitären Aktivitäten.
 
Die 40-Jährige, die bei einer Hilfsorganisation tätig ist und sich zivilgesellschaftlich engagiert, gehört der unterdrückten kurdischen Minderheit im Iran an. Sie leistete zwischen 2014 und 2022 humanitäre Hilfe für Frauen und Mädchen, die von der bewaffneten Gruppe „Islamischer Staat“ vertrieben worden waren und sich in Lagern im Nordosten Syriens und in der irakischen Region Kurdistan aufhielten.

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